Am 28.10.2013 geht es durch das Herz der Dash-e Lut.
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Mittlerweile hat sich Andrea auch an Kopftuch tragen und
mit Kopftuch schlafen gewoehnen koennen. |
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| Bei Tageslicht sieht die Oase aus, wie aus einem Bilderbuch. |
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| Die Menschen leben in sehr kargen Verhaeltnissen und sind unfassbar freundlich. |
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Waehrend unseres Spaziergangs laesst es sich die
Mutter unseres Gastgebers nicht nehmen, eine
ihrer Dattelpalmen hochzuklettern,... |
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| ...um uns gute Datteln zu pfluecken. |
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| Ihr Mann klettert die wirklich hohen Palmen hoch. |
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Das fuer die Oase benoetigte Wasser, wird aus
den Bergen ueber einen Quanat in die Oase geleitet.
Diese tradtionelle Technik kommt ursprunglich
aus dem Iran und ist bis heute weitverbreitet. |
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| Tschoe Oase! Hallo Dasht-e Lut - Einsamkeits Wueste! |
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| Die Dasht-e Lut ist die groesste Wueste Irans und einer der heissesten Orte der Erde. Hier wurde schon Temperaturen von ueber 70 Grad Celsius gemessen. Ob es aber auch der heisseste Ort der Erde ist, darueber wird heiss diskutiert. |
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| Die Strassenverhaeltnisse sind zum ersten mal auf unserer Irantour nicht optimal. |
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Da es Winter ist, ist uns auch nicht zu heiss - nur gut warm.
Anders wie in anderen Wuesten dieser Erde, wurden hier nie Ueberreste
menschlichen Lebens gefunden. Bis heute wohnt hier niemand. |
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| Es gibt einige sehenswerte Gebilde auf der Strecke. Das sogenannte Kolosseum ist eine riessige Sandburg. |
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Die lockere Struktur macht das hochklettern nicht
ganz einfach. |
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| Ein paar Kilometer weiter aendert sich die Landschaft. |
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| Wir sehen eierfoermige Berge,... |
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| ...dann Sandschlangen... |
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| ...und spaeter eine, von gigantischen Wassermassen ausgewaschene Ebenen. |
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Nach Sonnenuntergang erreichen wir Deh Seif und kommen bei einer
Bauernfamilie unter, wo wir eine Diskussion ueber Quanatwasser anzetteln. |
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| Tags darauf verlassen die Wuestenregion. |
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| Ein leichter Sandsturm vereinfacht uns den Abschied. |
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| Wir fahren nach Kerman, einer Stadt, gegruendet im 3. Jahrhundert n.Chr. |
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Ein Gebaeude, welches wir unbedingt sehen wollten, ist das Eislager. In diesem
Gebaeude konnte Eis bis in den Sommer gelagert werden. |
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Die Stadt findet in Reisefuehren besondere
Erwaehnung wegen ihrerer vielen, ueberdachten Basare. |
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| Es gibt kleine Kraueter und Gewuerzkuechen, fuer die Persien bekannt ist,... |
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| ...an jeder Ecke. Gruener Kardamom schmeckt sehr gut in Kaffee oder Tee. |
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| Fuer uns gibt es so einiges zu gucken! |
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| Vorallem natuerlich auch wieder architektonisch. |
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Es gibt auch noch einige Windtuerme - Badgir bzw. Windfaenger - zu
bewundern. Diese antike Klimaanlagen nutzen den Kamineffekt, um
die meist nicht freistehende Gebauede mit Frischluft zu versorgen. |
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| Das alte Hamam wurde vor 80 Jahren geschlossen und ist heute ein Museum. |
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| Sehr anschaulich wird gezeigt, wie es damals wohl hier zur Sache ging. |
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| Gegen Mittag wollen wir weiter - wieder raus aus der Stadt. |
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| Vorab gibt es aber noch eine Runde Englisch Unterricht auf Nachfrage. |
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| In Mahan besuchen wir das Mausoleum des Sufifuehrers Nemat Ollah-e Vali, der mitunter einen Derwischorden gegruendet hat. Heute ist diese muslimische Religionsrichtung, genauso wie viele andere im Iran verboten. |
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| Hier eins der am meisten fotografierten Motive Irans - wieso? Keine Ahnung! |
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