Donnerstag, 25. April 2013

Angkor Wat

Am 18.04.2013 sind wir nach Siem Reap zu den Tempeln von Angkor gefahren.

Neben dem bekanntesten Tempel Angkor Wat befinden sich auf dem
ca. 200 Quadratkilometer grossen Gelaende noch  mehr als 70 andere Tempel.
Unsere Besichtigung startete am Suedtor von Angkor Thom, der
letzten grossen Haupstadt des Khmer Reiches.
Inmitten von Angkor Thom erhebt sich der Bayon Tempel, der wie viele andere
Tempel der Anlage von Jayavarman VII (spaetes 12. Jahrhundert) erbaut wurde.
Auffaellig an diesem Tempel sind seine 54 Tuerme. Jeder Turm wird von vier Gesichtern geschmueckt,
welche in die vier Himmelsrichtungen blicken - uns beobachten 216 Augenpaaren.
Je nach Herrscher Gusto waren die Tempel entweder
buddhistischer oder hinduistischer Ausrichtung.
Statuen wurden entfernt und vorhandene Reliefs umgemeiselt.
Zu welcher Religion gehoert wohl dieses Wandbild?
Die weitlaeufigen Anlagen wurden nach ihrer Wiederentdeckung 1861 groesstenteils freigelegt.
Eine Ausnahme stellt Ta Phrom da, welcher in seiner urspruenglichen Form erhalten wurde.
Die Kapok-Baeume und Wuergefeigen graben ihre Wurzeln muehelos durch das Mauerwerk...
...da dieses nur durch Steckverbindungen zusammenhaelt.
Selbst Fenster- und Tuerstuerze wurden so realisiert.
Die Samen der Wuergefeige werden von Voegeln
auf  die Aeste eines Wirtsbaums ausgeschieden.
Von dort ranken ihre Wurzeln Richtung Boden. Im weiteren Wachstum
wird der Wirtsbaum komplett umschlossen und stirbt ab.

Die Tempel wurden oftmals von den Roten Khmer als Verstecke und Feldlazarette benutzt.
Mit unseren Drahteseln machen wir uns auf zum naechsten Tempel.
Den Sonnenaufgang am Ankor Wat genossen wir "fast" alleine.
Mit seiner umlaufenden Gallerie...
...und seinen praechtigen Wandbildern...
...ist Ankor Wat der am besten erhaltene Tempel.
Drei Tage und hunderte Fotos spaeter verlassen wir Siem Reap Richtung laotischer Grenze.

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